Technik

Meine Podcasts nehme ich mit dem folgenden Equipment auf:

Mikrofone und Headsets

Als Mikrofon kommt bei mir ein DT297 MKII 250Ohm voBeyerdynamic DT297 MKIIn Beyerdynamic zum Einsatz.
Das Headset hat sich bei vielen Podcastern bewährt. Es sitzt bequem und hat eine gute Klangqualität. Die Mikrofonkapsel ist ein Kondensator Mikrofon mit Nierencharakteristik am Schwanenhals der sich gut einstellen lässt.
Alternativ benutze ich noch ein Großmembran Kondensatormikrofon der Firma Rode, das NT2-A.

 

 

Mischpult

Ich benutze ein digitales Mischpult der Firma Yamaha, das 01v96i. Das Mischpult hat 12 Mikrofon/Line Eingänge plus vier Line only Eingänge, also insgesamt 16. Yamaha 01V96iDazu kommt noch die Möglichkeit 16 weitere Kannäle über ADAT, USB oder optionale Erweiterungskarten zu nutzen. Anders als der Vorgänger kann dieses Pult aus der 01v Reihe bis zu 16 Kannäle direkt per USB an einen Computer senden, üblicherweise um diese aufzunehmen. Auch bei mir geht es ausgehend vom Mischpult an meine DAW.

Für Einsteiger ist ein solches Pult nicht nötig und auch nicht zu empfehlen, sowohl wegen den hohen Anschaffungskosten als auch wegen der hohen Lernkurve die ein digitales Mischpult mitbringt. Durch meine Tätigkeit als Veranstaltungstechniker arbeite ich regelmäßig und nicht nur zum Podcasten mit dem Mischpult.

DAW

Meine DAW ist ein vier Jahre alter Mac Pro, als Recordingsoftware benutze ich aktuell Reaper.
Vor Reaper habe ich verschiedene andere DAW Programme ausprobiert, u.a. Garageband, Logic und Ardour. Am besten gefallen hat mir eigentlich Ardour, aber die OpenSource Software läuft leider nicht 100% stabil auf meinem Mac was ein Ausschlusskriterium ist. Garageband ist mir persönlich zu primitiv, für den Einstieger aber vollkommen ausreichend. Logic konnte ich nur in einer älteren Version testen.

Raumakkustik

Da ich leider keinen eigenen Studio-und Aufnahmeraum habe sondern nur eine Arbeitsecke in der ich die Podcasts aufnehme ist es leider nicht möglich den Raum akkustisch vollständig zu optimieren (-> Absorber und Reflektoren sehen nicht unbedingt gut aus). Da der Raum aber ein ziemlich starkes Echo hat das man in den Aufnahmen unangenehm hört habe ich zumindest zwei einfache Absorber gebaut und damit die vorher leere Wand gegenüber meiner Arbeitsecke ausgestattet.Akkustik Absorber Selbstbau I
Die Absorber bestehen einfach aus einem Holzrahmen 60×120 cm und einer Tiefe von      16 cm der mit Mineralwolle ausgestopft ist. Der Rahmen inkl. der Mineralwolle ist dann mit einer dünnen Kunststofffolie überzogen, damit die Mineralwolle luftdicht abgeschlossen ist (sollte man unbedingt tun da Mineralwolle wegen den dünnen Fasern/Feinstaub gesundheitsschädlich ist). Damit der Absorber wohnzimmertauglich ist wurde er noch mit einer Lage weißem Stoff überzogen.